Module

 

Die Modulnormen im Überblick

Allgemeines:
Es können 1 – oder 2 gleisige Module gebaut werden. Die Norm der Übergänge entspricht derjenigen von HEB. Die Modulbreite beträgt an den Übergängen 40 cm, dazwischen können die Module auch breiter sein. Im Gemeinschaftsbetrieb wird die Rückführung nicht benötigt.

Kopfstückprofile:
Das Ursprungsprofil nach HEB Norm hat die Maße 40 x 15,2 cm. Die Gleismitte ist 10 cm von der Nordseite entfernt. Die Gleisoberbauunterkante liegt bei 13,5 cm. Hinzu kommen 0,7 cm für Gleisbettung und Gleis.

      Es gibt zwei weitere Kopfstücke für eingleisigen Betrieb: Rechteckprofil 40 cm x 13,5 cm (alte Gleisoberbauunterkante)  ohne Geländeprofile. Die Gleislage wird genau mittig ausgeführt, das Gleis liegt auf einer Korkbettung o.ä., Gleisoberkante 7 mm über der Gleisoberbauunterkante. Den Übergang zur außermittigen Gleislage stellen entsprechende Übergangsmodule her.
Rechteckprofil 40 cm x 13 cm. Das Gleis liegt auf einer 5 mm hohen Böschung sowie der Korkbettung o.ä. , die Gleismitte ist 10 cm von der Nordseite entfernt
Die Modulseiten werden nach Himmelsrichtungen benannt: Bei außermittig liegendem Gleis ist die nächstliegende Kante die Nordseite (Betreiberseite) gegenüber liegt die Südseite (Besucherseite). Von der Nordseite aus gesehen ist links die Ostseite, rechts die Westseite.
Bei mittiger Gleislage entfällt die Bezeichnung nach Himmelsrichtungen

Gleislage:
Bei doppelgleisiger Strecke entspricht das Nordgleis demjenigen der alten eingleisigen Strecke. Der Gleisabstand beträgt 3,0 cm, gemessen von der Mittellinie des Nordgleises. Die Verwendung einer Gleislehre beim Bau von zweigleisigen Modulen ist obligatorisch!

Modulhöhe über Fußboden:        
Unterkante Modulkasten: 110 cm
Gleisoberbauunterkante: 123,5 cm
Schienenoberkante über Boden: 124.2 cm, also 7 mm für Korkbettung o.ä. und Gleis. Für dieses Maß sind noch Metalllehren vorhanden.

Gleismaterial:
Im sichtbaren Bereich wird Peco Code 55 Gleis verwendet. In den gestalteten Bereichen sind Gleisradien unter 60 cm nicht zulässig. In Schattenbahnhöfen kann auch anderes Gleismaterial verwendet werden.
Die Gleise enden unmittelbar am Modulrand ohne Gleisverbinder.

Modulbeine:
Eine Höhenverstellung um 1,5 cm ist erforderlich, z.B. mittels Einschlagmuttern. Die Bauweise ist jedem selbst überlassen. Empfehlung: Metallregalfüße, pro Modul mittig befestigt.

Modulverbindungen:
In den Kopfstücken befinden sich 3 Bohrungen mit 8 mm Durchmesser. Die Verbindung der Module untereinander erfolgt mittels M 6 Flügelschrauben und –muttern. Somit können kleine Ungenauigkeiten ausgeglichen werden.

 

 

 

Freizügigkeit:
Die Streckenmodule müssen untereinander freizügig verwendbar sein. Empfehlung zur Modullänge: 90 cm – 100 cm (das Peco Flexgleis ist 92 cm lang). Außer bei sog. Betriebsstellenmodulen sind keine Module erlaubt, die immer zusammen bleiben müssen.

Stromversorgung:
Innerhalb der eigenen Betriebsstelle ist jeder für die Stromversorgung selbst zuständig.
Umfangreichere Betriebsstellen benötigen 2 Trafos/Fahrregler. Regler 1 für Betrieb innerhalb des Moduls, Regler 2 für die Bedienung der Strecken nach links oder rechts.
Es werden Streckenteile nach links und/oder rechts nach Absprache mit den Nachbarbetriebsstellen mitversorgt.
Jede Betriebsstelle muss die Möglichkeit einer Fremdstromversorgung haben (Zuschaltung der Stromversorgung des linken oder rechten Nachbarn über einen Schalter). Unter allen Modulen muss eine Blindleitung für die Z – Schaltung (Zuschaltung der Nachbarbetriebsstellen) vorhanden sein. 

Steckerbelegung:
Es werden 5 – polige Diodenstecker (Würfel) und Buchsen (lose oder feste Buchse möglich) verwendet. Die Kabel sollten auf jeder Seite ca. 30 cm länger sein als das Modul.
Die Buchse befindet sich auf der Westseite (rechts), der Stecker auf der Ostseite (links).
Bei mittiger Gleislage sind bei Betriebsstellen auf beiden Seiten Buchse und Stecker vorzusehen um sie bei Ausstellungen ggf. umgedreht verwenden zu können.
Nordgleis: Nordschiene + , Pol 1,  Südschiene - , Pol 2
Südgleis: Nordschiene - , Pol 3 , Südschiene + , Pol 4
Die Pole sind i.d.R. in den Steckern bzw. Buchsen nummeriert. Bei der Nummerierung gilt die Lötseite.

Landschaftsbau und Thematik:

Jeder Modulbauer kann Thema, Land, Epoche sowie die Landschaftsgestaltung frei wählen.
Die Landschaftsgestaltung endet bündig mit dem Modulkasten.

Streumaterial:

Es werden Woodlandprodukte empfohlen. An den Kopfstückseiten wird empfohlen die Farbe „blended green“ (T 49) zu verwenden

Kartonschablonen:

Jeder Modulbauer fertigt von seinen Modulen Kartonschablonen mit Gleisplan im Maßstab  1 : 10 an. Mit diesen Schablonen werden die jeweiligen Gleispläne der Veranstaltung entworfen.

Farbe der Module:
Die Modulkästen können farbig lackiert werden, empfehlenswert ist „farngrün“ (z.B. Dispersionsabtönfarbe von Alpina oder Acryllack von Glasurit), RAL 6025

Fahrzeugkennzeichnung:
Jeder Mitfahrer sollte seine Fahrzeuge am Boden kennzeichnen (Verwechslungsgefahr).

 

 

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